Die Frage ist aber: Entspricht das dann noch dem Selbstverständnis der berittenen Bogenschützen, die gerade zu einer Gemeinschaft heranwachsen?
Ich meine, die berittenen Bogenschützen sehen sich als traditionelle Bogenschützen, wobei es keine Rolle spielt, ob sie das nun auch gleich in der Wettkampf-Kleidung ausdrücken.
Verbindend ist also der traditionelle oder auch historische Bezug und da landet man - soweit ich weiss - nun mal zwangsläufig beim "Steppenhintergrund" (tolle Wortschöpfung ;-)

Sinn des berittenen Bogenschießens in diesem Sinne war und ist die Ausnutzung der Gechwindigkeit des Pferdes. Schüsse vom stehenden Pferd können unter dieser Prämisse meiner Meinung nach nur als Vorbereitung auf das eigentliche berittene Bogenschießen aus der Bewegung angesehen werden.
Ich bin auf Eure Meinungen gespannt.
Sicherheitshalber stelle ich nochmals klar, dass es nicht um die Frage geht, ob sich der- oder diejenige berittener Bogenschütze nennen darf. Das kann jeder, dem es beliebt. Die Frage geht vielmehr in die Richtung des als dazugehörend Akzeptierens. Bewerten würde ich dabei dann auch nicht das "Was macht er/sie", sondern das "Wo will er/sie hin".